
Strauch
Himbeere
Rubus idaeus
Ein sommergrüner Obststrauch, der neue Ruten aus dem Wurzelbereich bildet. Sommer- und Herbsthimbeeren unterscheiden sich in Erntezeit und Schnitt.
- Größe
- 1,5–2,5 m hoch · 0,5–1 m breitSortenabhängig
- Licht
- Sonne / Halbschatten
- Wasser
- Mäßig
- Winter
- Winterhart
- Saisonale Form
- Laubabwerfend
- Pflege
- Mäßig
Vor dem Pflanzen
- Vor dem Pflanzen prüfen, ob die Sorte im Sommer oder im Herbst trägt. Davon hängt ab, welche Ruten stehen bleiben und wann geschnitten wird.
- Ideal ist ein sonniger, geschützter Platz mit humusreichem, durchlässigem Boden. Lichter Halbschatten wird vertragen, mehr Sonne fördert jedoch meist den Ertrag.
- Platz für eine Reihe und bei Bedarf für ein Gerüst einplanen. Die angegebene Breite begrenzt die Ausbreitung nicht; Ausläufer außerhalb der Pflanzfläche entfernen.
Warum diese Pflanze?
- Die weichen, aromatischen Früchte eignen sich zum Naschen, Einfrieren oder Einkochen. Erntezeit und Fruchtgröße hängen von der Sorte ab.
- Die weißen Blüten locken Bienen an. Himbeeren sind selbstfruchtbar und benötigen keine zweite Sorte für den Fruchtansatz.
Pflege
- Bei Sommerhimbeeren nach der Ernte die abgeernteten Ruten bodennah entfernen. Gesunde junge Ruten für das nächste Jahr stehen lassen und bei Bedarf anbinden.
- Herbsthimbeeren für eine einzige späte Ernte im Spätwinter vor dem Austrieb vollständig bodennah abschneiden. Diese Regel gilt nicht für Sommerhimbeeren.
- Bei Trockenheit gießen, besonders während der Fruchtentwicklung, und mulchen. Den Wurzelbereich feucht halten, Staunässe vermeiden und hohe Ruten bei Bedarf anbinden.
Gut zu wissen
- Viele Sorten haben bestachelte Ruten; beim Umgang Handschuhe tragen. Es gibt auch stachellose Sorten.
- Die Sorte muss zum Winterklima passen. Früher Herbstfrost kann die späte Ernte verkürzen; reife Früchte sind empfindlich und sollten rasch verbraucht oder gekühlt werden.