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Plant Atlas
Deutsche Schwertlilie mit violetten Blüten und aufrechten Schwertblättern neben einem steinernen Gartenweg.

Staude

Deutsche Schwertlilie

Iris × germanica

Rhizombildende Staude mit Fächern aus graugrünen Blättern und blauvioletten Frühlingsblüten. Sie gedeiht sonnig und bei guter Drainage; eingewurzelte Horste brauchen wenig zusätzliches Wasser.

Größe
0,3–0,8 m hoch · 0,1–0,5 m breit
Licht
Sonne
Wasser
Wenig
Winter
Winterhart
Saisonale Form
Immergrün
Pflege
Mäßig

Vor dem Pflanzen

  • Pflanze in voller Sonne in neutralen bis leicht alkalischen, durchlässigen Boden. Die Rhizomoberseite bleibt an der Oberfläche; bedecke die Wurzeln mit Erde.
  • Die Horste breiten sich mit der Zeit aus; die Breite ist ein Richtwert. Meide nasse Senken und dicke Mulchschichten auf dem Rhizom, die Fäulnis fördern können.
  • Beim Verschlucken schädlich, besonders das Rhizom. Pflanzensaft kann die Haut reizen; trage Handschuhe und verhindere, dass Kinder oder Haustiere Pflanzenteile verzehren.

Warum diese Pflanze?

  • Aufrechte Blattfächer geben sonnigen Beeten Struktur; im Frühling erscheinen blauviolette Blüten mit Bart.
  • Gut eingewurzelte Pflanzen vertragen Trockenphasen und eignen sich für Beete mit guter Drainage.

Pflege

  • Gieße im ersten Jahr bei trockenem Wetter. Eingewurzelte Horste im Freiland brauchen nur bei starker Dürre zusätzliches Wasser.
  • Entferne verblühte Stängel sowie abgestorbene oder beschädigte Blätter; erhalte gesunde Blattfächer nach der Blüte.
  • Teile dichte Horste im Sommer nach der Blüte, meist alle drei bis fünf Jahre; pflanze gesunde äußere Rhizome wieder flach ein.

Gut zu wissen

  • Gemeint ist die alte Hybride Iris × germanica; moderne Bartiris-Sorten können in Größe, Farbe und Pflegeansprüchen abweichen.
  • Diese Hybride ist steril und wird durch Teilung vermehrt. Gesunde Blätter können im Winter grün bleiben.